PARTNERSCHAFT ERMÖGLICHT ERFOLGREICHE UND PÜNKTLICHE FERTIGSTELLUNG EINES VERKEHRSKORRIDORS FÜR DIE OLYMPISCHEN SPIELE IN SOTSCHI

Architekt und Ingenieure:
Bautrade und Front Engineering, Russland

Spezialgebiet:
Infrastruktur

Übersicht:
Fristgemäß fertiggestelltes und weltweit anerkanntes Architekturprojekt, das in Partnerschaft von PolyVision, Bautrade und Front Engineering realisiert wurde.

„Einen Beitrag zum Bau des Hauptkorridors zu einer der inspirierendsten und anerkanntesten Veranstaltungen der Welt zu leisten, ist für PolyVision sehr erfreulich. Wir starteten dieses Projekt 2012 zusammen mit unseren zwei russischen Partnern Bautrade und Front Engineering. Es ist für uns alle ein wunderbares Gefühl, es jetzt als Tor zu einem so renommierten Sportereignis wie den Olympischen Spielen zu sehen“, erklärt Peter Lewchanin, General Manager von PolyVision.

Auch wenn man immer einen guten ersten Eindruck hinterlassen sollte, ist ein langfristiger guter Eindruck noch wichtiger. Das war nie deutlicher als beim Bau der lebenswichtigen, neuen Infrastruktur für die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi.

Die Vision von Regierungsbeamten und Bauingenieuren für die primäre Personenbeförderungsroute für die Spiele zielte darauf ab, sie für Reisende optisch ansprechend zu machen und gleichzeitig die langfristigen Pläne Russlands für die Stadt zu ergänzen. Die Straße verläuft fast 48,2 km (30 Meilen) von Adler, wo sich der Flughafen befindet, und führt in das Bergskigebiet Alpika Servis. Während der Olympischen Spiele diente dieses Gebiet als wichtiger Knotenpunkt für den Zugang zu verschiedenen Einrichtungen. Es trug aber auch zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur bei, indem es die Bundesstraße über mehrere Verkehrsknotenpunkte hinweg verband.

PolyVision, ein führender Hersteller von CeramicSteel Oberflächen, schloss sich mit Bautrade und Front Engineering zusammen, um glatte, haltbare Wandpaneelen für den Hauptstraßentunnel des neuen Verkehrskorridors zu liefern.

In enger Zusammenarbeit mit beiden Unternehmen bei der Projektierung, der ingenieurtechnischen Vorarbeit und der Installation lieferte PolyVision 18.000 m² (193.752 ft2) an a3™ CeramicSteel-Paneelen für den fast 2.300 m (1,43 Meilen) langen Tunnel.

Laut Nikolay Senyuk, Direktor von Bautrade in Moskau, wurden die gewölbten Paneelen mit 1,0 mm dicken verzinkten Stahlblechen verklebt. „Dank dieses Designs konnten wir eine gute, stabile Paneelform ohne Verformungen erreichen“, erklärt er.

Die Entscheidung für die CeramicSteel-Paneelen von PolyVision für den ersten Autobahn-Tunnel basierte darauf, dass sie Kratzern, Graffiti, Wetter, Verschmutzungen und Feuer widerstehen und darüber hinaus mit einer lebenslangen Garantie geliefert werden. Bei einem Straßendurchsatz von 11.000 Fahrzeugen pro Tag in beide Richtungen ist der Haupttunnel ein Schwer- und Ausgangspunkt dieser wichtigen, neuen Infrastruktur.

Die einfache Installation war ein weiterer wichtiger Faktor für den Gesamterfolg des Projekts. „Im Vergleich zu anderen Materialien sind CeramicSteel-Paneelen leichter und deren Oberfläche ist flexibel genug, um sich der Tunnelwölbung anzupassen.“ sagt Senyuk.

Ebenso entscheidend für den Erfolg des Projekts war die Fähigkeit von PolyVision, Front Engineering und Bautrade, alle Aspekte zu koordinieren und den extrem engen Zeitrahmen einzuhalten und sicherzustellen, dass der Bau vor den Olympischen Spielen abgeschlossen werden konnte. „Es handelte sich um ein Projekt im Schnellverfahren“, fügt Senyuk hinzu. „Die Bauarbeiten begannen im Dezember 2012, die ersten Paneelen wurden vor Weihnachten ausgeliefert und die letzten wurden Mitte 2013 installiert. Es war ein beeindruckendes Projekt, bei dem alle gut zusammenarbeiteten, um den Termin einzuhalten.“

Nach den Olympischen Spielen

Die Nachhaltigkeit von CeramicSteel steht im Einklang mit der russischen Vision für Sotschi. Nach den Olympischen Spielen sollen auf dem Gelände ein großes internationales Fußballstadion, ein großes Handels- und Ausstellungszentrum sowie ein multifunktionaler Sport- und Unterhaltungskomplex entstehen. Dazu bedarf es eines Verkehrskorridors, der den ästhetischen und praktischen Anforderungen auf viele Jahre hinaus gerecht wird.