Eine Insider-Perspektive


Ein langjähriger PolyVision-Mitarbeiter berichtet von seinen Erfahrungen und gibt Einblicke darüber, was PolyVision zu dem Unternehmen gemacht hat, das es heute ist.

Edward La Selva, globaler Manager für die Entwicklung von architektonischen Produkten und für kundenspezifische Produkte bei PolyVision

Vor fast vier Jahrzehnten ging Edward La Selva anstelle seines Bruders zu einem Vorstellungsgespräch für eine Position im Vertrieb – und seitdem baut er seine Expertise im CeramicSteel-Geschäft immer weiter aus. La Selva ist ein Hybrid in der Branche, hatte eine Vielzahl von Positionen mit unterschiedlichen Verantwortungsbereichen inne und ist heute der globale Manager für die Entwicklung von architektonischen Produkten und für kundenspezifische Produkte bei PolyVision. Wir haben mit Herrn La Selva über die Geschichte von PolyVision und seinen persönlichen Weg innerhalb des Unternehmens gesprochen und einen Blick in die Zukunft geworfen.

PolyVision: Was war Ihr Traumjob als Kind?

ELS: Ich habe immer davon geträumt, eine Baufirma zu haben.

PolyVision: Was ist heute Ihr Traumjob?

ELS: Ich würde sagen, die Arbeit, die ich aktuell bei PolyVision mache. Ich habe die Firma für eine Weile verlassen, um andere Interessen zu verfolgen, und bin wieder zurückgekehrt. Ich habe viel darüber gelernt, was einen Traumjob für mich ausmacht.

PolyVision: Was mögen Sie an Ihrer Arbeit bei PolyVision am meisten?

ELS: Wir haben ein Produkt mit einzigartigen Eigenschaften und Vorteilen, das nur wenige auf der Welt nachstellen können. Das Produkt ist etwas Besonderes, genauso wie die Arbeit für ein Unternehmen in einem solchen Spezialgebiet. Was mir wirklich gefällt, ist die Tatsache, dass die Menschen, die hier arbeiten, der wichtigste Bestandteil von PolyVision sind. Diese Denkweise spiegelt sich in der Kultur wider, die PolyVision erschafft. Die Menschen stehen immer an erster Stelle.

Der dritte Stock der Den Haag Centraal Metro Station mit Glasfenstern und CeramicSteel Standard-Wandpaneelen.

PolyVision: Sie haben Ihren Einstieg in die Branche geschafft, indem Sie anstelle Ihres Bruders zu einem Interview erschienen sind. Erzählen Sie uns etwas mehr über die CeramicSteel-Unternehmen, für die Sie gearbeitet haben, und warum PolyVision es akquiriert hat?

ELS: AllianceWall wurde 1963 in Alliance, Ohio von der Gründerfamilie der Caloric Stove Company ins Leben gerufen. Sie stellten leichtes CeramicSteel für architektonische Wandverkleidungen her. Als das Unternehmen wuchs, erkannten sie, dass die einzigartigen Eigenschaften der CeramicSteel-Oberfläche auch für andere Anwendungen geeignet sind, insbesondere als ideale Oberfläche für Dry-Erase-Boards und sogar für Kreidetafeln.Das Werk in Ohio wurde schließlich geschlossen und nach Oklahoma verlegt und eine zweite Produktionsstätte wurde in Belgien eröffnet – alles mit der Absicht, CeramicSteel weltweit zu liefern. PolyVision akquirierte das Unternehmen im Herbst 1998, um sowohl statische als auch interaktive Kommunikations- und Lernwerkzeuge bereitzustellen.

Ein Motif-Panel-System für die Zusammenarbeit von PolyVision ist in einem Bereich für Zusammenarbeit in einem Büro installiert.

PolyVision: Seitdem hat PolyVision zahlreiche Produkte und Fähigkeiten entwickelt. Was war Ihrer Meinung nach im Laufe der Jahre der größte Meilenstein von PolyVision?

ELS: CeramicSteel schnell wieder als erstklassige und vielseitige Oberfläche relevant zu machen. Unser Produkt wird weltweit in einer Vielzahl von unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt, was daran liegt, dass das Produkt so vielseitig ist. Es kann in Flughäfen, Schulen, U-Bahn-Stationen und Tunneln verwendet werden – die Anwendungsmöglichkeiten sind endlos.

PolyVision: PolyVision ist ein weltweiter Marktführer für CeramicSteel. Was ist Ihr Lieblingsprojekt oder Ihr Lieblingsort, den Sie im Rahmen einer Geschäftreise besucht haben, und warum?

ELS: Da gibt es zu viele, ich kann mich nicht nur für ein bestimmtes Projekt entscheiden. Meine Top-5-Projekte und -Orte sind:

  1. Ted Williams Tunnel: Boston, MA – 750.000 Quadratfuß CeramicSteel. Größer geht es nicht.
  2. Shriners Hospital: Lexington, KY – Wunderbare Grafiken in einem Krankenhaus, das Kinder mit lebensbedrohlichen Krankheiten behandelt. Die Shriners-Beauftragten haben geweint, als sie aus dem Aufzug gestiegen sind und die mit PolyVision CeramicSteel bebilderten Paneele gesehen haben, die die Geschichte der Organisation zeigen.
  3. Google: Boulder, CO – - Sans- und Flow-Produkte in einem Gebäude, dessen Inneres progressiv und einzigartig gestaltet wurde.
  4. American Airlines Training Center: Dallas, TX – Manchmal gibt es Projekte, bei denen Sie nicht wissen, wie sie aussehen werden, bis sie fertiggestellt sind.
  5. Arvada Ridge Commuter Rail: Arvada, CO – Beeindruckende Grafiken in einer einzigartigen CeramicSteel-Anordnung.

Ein Zug fährt an einem Chromatic Harvest Bild im Pendlerbahnhof Arvada Ridge Station vorbei

PolyVision: Warum glauben Sie, dass die Produkte von PolyVision bei so vielen verschiedenen Anwendungen die erste Wahl für Kunden sind?

ELS: Menschen wünschen sich Produkte, die ästhetisch ansprechend und funktional sind. Ästhetik, Langlebigkeit und Funktionalität sind in einem einzigen Produkt vereint, das, wie ich bereits erwähnt habe, nur wenige auf der Welt nachstellen können. Außerdem werden Sie wahrscheinlich nicht viele PolyVision CeramicSteel-Produkte auf Mülldeponien finden. Wenn Sie darüber nachdenken, gibt es keine geplante Veralterung bei einer kollaborativen Oberfläche mit lebenslanger Garantie. Die Oberfläche und die Produkte sind immer so entwickelt, dass sie sich langfristig bewähren.

PolyVision: Produktinnovationen sind der Schlüssel zum Erfolg von PolyVision. Was ist Ihrer Meinung nach das beste Beispiel für Innovation für das Unternehmen?

ELS: Ich würde sagen, unsere Einführung von digitaler Bildtechnologie und unsere Suite von Produkten für die Zusammenarbeit. Technologie hat uns dabei geholfen, uns weiterzuentwickeln, aber wenn Sie darüber nachdenken, geben wir den Menschen tatsächlich eine Pause von der Technologie, indem wir es jedem Einzelnen ermöglichen, mit der Umgebung zu interagieren. Ganz gleich, ob man durch einen Bahnhof geht und ein schönes CeramicSteel-Wandgemälde betrachtet oder produktiv zusammenarbeitet und ein Markerboard nutzt, um Ideen zu erfassen und den kreativen Prozess zu fördern.

 Malereien von Thierry Renard werden auf Finished-Edge-Paneelen von PolyVision an der Metrostation Sainte Catherine in Brüssel, Belgien gezeigt

PolyVision: Was hält die Zukunft für PolyVision bereit? Worauf legt das Unternehmen in den nächsten Jahren den Fokus?

ELS: Ich denke, es werden drei entscheidende Dinge passieren. Zum einen werden wir den Bekanntheitsgrad von CeramicSteel weiter erhöhen, indem wir die neueste Generation von Architekten und Designern über die Eigenschaften und Vorteile informieren. Zweitens werden wir unsere Mission fortsetzen, neue Produkte einzuführen, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional sind. Und drittens bleiben wir relevant, indem wir neue Märkte, Anwendungen und Nutzen für unsere Oberfläche finden.

PolyVision: Erzählen Sie uns abschließend von Ihrem stolzesten Moment bei der Arbeit für PolyVision.

ELS: Das war, als wir erfolgreich unsere neue Reihe an Produkten für die Zusammenarbeit herausgebracht haben. Es war das Ergebnis und der Höhepunkt von harter Arbeit, Ausdauer und Teamarbeit von vielen Beteiligten!

PolyVision: Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Einblicke, Ed!

ELS: Vielen Dank!

Antworten


  1. Bob Crain sagt:

    28. März 2019 um 4:26 p. m.

    Toller Artikel, Ed. Ich hoffe, die Einblicke und die Perspektive, die Sie geteilt haben, werden es anderen ermöglichen, von den großartigen Produkten zu profitieren, die PolyVision anbietet, und von den vielseitigen Anwendungen, die unterstützt werden.


  2. Dennis Guidera sagt:

    28. März 2019 um 10:09 p. m.

    Großartiges Interview und gute Zusammenfassung. Sie sind wirklich ein „Unternehmenshistoriker“, wenn man bedenkt, dass Sie dieses ganze Wachstum miterlebt haben. Unser Team kann sich sehr glücklich schätzen, dass Sie Ihre fundierte Erfahrung mit uns teilen. Mir haben Sie in den vergangenen Jahren bei einigen Technikproblemen geholfen.
    Vielen Dank für Ihr Engagement.


  3. Steve Eriksson sagt:

    10. April 2019 um 11:40 a. m.

    Es war großartig, mit Ihnen an einem der letzten Projekte vor meiner Pensionierung zu arbeiten, bei dem wir drei Wände des (PolyVision-)Markerboards mit potenziellen Bestellfluss- und Datentransformationsdiagrammen gefüllt haben. Sie sind ein wichtiger Teil der Generierung und insbesondere auch der Umsetzung beeindruckender Produkt- und Fertigungsideen bei PolyVision. Ich wünschen Ihnen alles Gute, Ed!


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