Die Wissenschaft hinter der Oberfläche


Tests, Tests und noch mehr Tests. Die strenge Wissenschaft hinter e³ CeramicSteel von PolyVision macht sie zu einer der stärksten und langlebigsten Oberflächen auf der Welt. Ingenieure und Materialwissenschaftler führen Tests an allen PolyVision-Produkten durch und messen dabei alles, angefangen bei der Farbkorrektheit bis hin zur Schlagzähigkeit, um höchste Qualität und Leistung zu gewährleisten.

Hier geben wir Ihnen einen Einblick in die Wissenschaft hinter acht der besten Tests auf der Oberfläche, die Sie in unseren mobilen Whiteboards, Whiteboard-Wandpaneelen sowie Schoolboards und Whiteboards in Klassenzimmern, Büros und architektonischen Installationen weltweit finden.

Farbkonsistenz: Farbkonsistenz ist von entscheidender Bedeutung, insbesondere wenn e³ CeramicSteel in angrenzenden Paneelen verwendet wird, wo eine farbliche Übereinstimmung erforderlich ist, oder wo Paneele ausgetauscht werden müssen. Unter Verwendung eines tragbaren Spektralphotometers wird das Muster während der Produktion beleuchtet und das reflektierte Lichtspektrum analysiert. Das Lichtspektrum wird in den Werten L* (hell-dunkel), a* (grün-rot) und b* (blau-gelb) ausgedrückt. Diese Werte erzeugen eine Messung, die empfindlicher für Farbabweichungen ist als das menschliche Auge, um eine echte Übereinstimmung zu gewährleisten.

Dreidimensionale Grafik mit Darstellung des Lichtspektrums in L-, A- und B-Werten Emaille-Deckschicht: Die Dicke der Emaille-Deckschicht trägt zur Gesamtdicke von e³ CeramicSteel bei, bestimmt aber auch die Farbe, das Deckvermögen und die Struktur des Boards. Eine gleichmäßige Inline-Dicke garantiert eine einheitliche Farbe und Struktur, was bei Installationen mit mehreren Paneelen extrem wichtig ist. Zur Messung der Inline-Dicke verwendet ein digitales Schichtdicken-Messgerät das Prinzip der elektromagnetischen Induktion, um den Emaille-Decklack zu messen. Eine sehr dünne Deckschicht von 0,07 mm (2,75 Tausendstel Zoll) ermöglicht eine Biegung von e³ CeramicSteel von bis zu 300 mm im Durchmesser, ohne mikroskopische Haarrisse zu bilden, was ihm die Flexibilität von Glasfaser verleiht.

Glanz: Der Glanzgrad einer Oberfläche bestimmt die Art und Weise, wie Licht von Projektoren, Umgebungslicht, Tageslicht und Licht von Beleuchtungskörpern reflektiert wird. Diese Reflexionen können je nach Gegebenheit unterschiedlich ausfallen. Aus diesem Grund bietet PolyVision eine Reihe von Glanzgraden an, die sich an die Konfiguration eines bestimmten Raumes anpassen lassen.

Der Glanzgrad wird online mit einem tragbaren Glanzmessgerät überwacht, das eine, zwei oder drei Lichtquellen enthält. Lichtempfänger in entgegengesetzten Winkeln messen die Lichtmenge, die vom Muster reflektiert wird, was ein Maß für den Spiegelglanz der Schreiboberfläche darstellt.

Diagrammzeichnung von Pfeilen, die die Reflexion des Lichts auf dem Glanz einer Whiteboardoberfläche zeigen

Welligkeit: Um ein Board fertigzustellen, wird eine Sprühbeschichtung mit Druckluftdüsen aufgebracht, die die Flüssigbeschichtung in winzige Tröpfchen aufbrechen. Je nach Geschwindigkeit und Fließverhalten der Beschichtung kann diese Druckluft eine Welligkeit in der Beschichtung erzeugen, die zu einer strukturierten „Orangenhaut“ führt. Eine nicht-gespritzte Oberfläche birgt kein Risiko für diesen Effekt und weist eine wesentlich glattere Optik auf. Um eine glatte Oberfläche zu gewährleisten, werden Paneele von PolyVision mit dem Byk-Gardner Wave Scan 5+ getestet – einem tragbaren Gerät, das über die Oberfläche gezogen wird, während ein Laserstrahl die Oberflächenstruktur scannt, um die Inkonsistenz zu messen.

Untersuchung von zwei verschiedenen Whiteboard-Oberflächen, einer glatten und einer gerunzelten (sogenannte „Orangenhaut“)

Das obere Bild zeigt eine glatte Oberfläche, während das untere eine unerwünschte „Orangenhaut-Struktur“ aufweist.

 

 

Kratzfestigkeit: Der Kratzfestigkeitstest besteht darin, eine standardisierte Diamantnadel – das härteste Material auf der Erde – über die Oberfläche eines Musters zu ziehen, während es sich dreht. Die Kratzer werden dann mit trocken abwischbaren Markern eingefärbt. Die Tinte trocknet und wird abgewischt, um zu sehen, ob eine der Farben übrig bleibt, was eine Beschädigung anzeigt. Die einzigen Materialien, die stark genug sind, um CeramicSteel zu beschädigen, sind Materialien, die mehr als 5 auf der Mohs-Härteskala messen, einschließlich Quarz, Topas und Diamant.

Stoßfestigkeit: Der Aufpralltest schießt eine federbelastete Stahlkugel aus einer sogenannten Wegner-Pistole mit einer Kraft von 20 Newton bzw. 2 Kilogramm auf die Prüffläche. Durch die glasartige, glasharte Emaille-Beschichtung von e³ CeramicSteel weisen PolyVision-Boards eine hohe Verschleiß- und Kratzfestigkeit auf.

Schreiben und Abwischen von Kreide: Um zu beurteilen, ob eine e³ CeramicSteel-Schoolboard-Oberfläche beim Beschreiben genügend Kreide zurückhält, wird ein standardisiertes, mit einem 775-Gramm-Gewicht belastetes Stück Kreide über die Oberfläche gezogen. Mit der gleichen Farbmessung wie im Farbkonsistenz-Test wird die Farbdifferenz zwischen dem Board und der Kreidemenge auf der Oberfläche gemessen. Je höher der Messwert, desto besser die Beschreibbarkeit mit Kreide.

Als nächstes wird die Löschbarkeit der Kreide getestet, indem die Kreide mit einem Latexradierer gelöscht wird, der ebenfalls mit 760 g belastet ist. Wiederum wird die Farbdifferenz zwischen dem Board und der verbleibenden Kreidemenge gemessen. Je niedriger der Messwert, desto besser ist die Trockenlöschbarkeit der Schoolboard-Oberfläche. Sowohl Schreib- als auch Löschzyklen werden 25 mal wiederholt und die Messungen jeweils als Endergebnis für die Beschreibbarkeit und Trockenlöschbarkeit von Kreide gemittelt.

Modernes Büro mit Whiteboard- und Schoolboard-Schreiboberflächen, Bücherschränken, Bürotischen und Bürostühlen

Löschbarkeit von trocken löschbaren Markern:  Die Löschbarkeit einer Whiteboard-Oberfläche ist eine extrem wichtige Eigenschaft von e³ CeramicSteel. Sie wird stark von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise der Sauberkeit der Oberfläche, ihrem Glanzgrad sowie der Art und Qualität der verwendeten Marker und Radierer beeinflusst. Je glatter eine Oberfläche ist, desto glänzender und leichter zu löschen ist sie.

Um die Löschbarkeit zu testen, werden 10 Sekunden lang 10 Schreibzyklen auf dem Board durchgeführt. Es folgt eine Trockenzeit von 10 Sekunden und anschließend wird ein Filzradierer 10 Sekunden lang bei normalem Handdruck verwendet. Nach den 10 Zyklen gilt: Je mehr Pigmente auf der Oberfläche verbleiben, desto schlechter ist die Löschbarkeit.

Um mehr Infos über die zahlreichen Tests zu erhalten, die PolyVision durchführt, um eine erstklassige Langlebigkeit und Leistung zu gewährleisten, lesen Sie bitte das Whitepaper über die Oberflächeneigenschaften von Whiteboards.

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